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Shimba Hills National Reserve und Mwalunganje Elephant Sanctuary

Shimba Hills ist der einzige Wildpark der Küstenregion und angesichts seiner Nähe zu dem beliebten Urlaubsort Diani Beach (nur 45 Autominuten entfernt) relativ wenig besucht. Seine unberührte Landschaft ist von ausgesuchter Schönheit, die sanft geschwungenen Hügel und dichten Regenwälder geben eine unvergleichliche Kulisse für die Wildbeobachtung ab. Das Reservat wird von Leoparden, Büffeln, Elefanten, Zebras und einer kleinen Gruppe von Giraffen bewohnt. Shimba Hills ist der einzige Park Kenias, in dem die majestätische Rappenantilope zu sehen ist. Wenn Sie in der Shimba Hills Lodge (ein romantisches Baumhaushotel) übernachten, werden Sie wahrscheinlich Elefanten und Büffel sehen, die das beleuchtete Wasserloch aufsuchen. Auch eine Wanderung in Begleitung eines Game-Warden zu den Sheldrick-Falls ist ein unvergessliches Erlebnis.
Wenn Sie Elefanten in freier Wildbahn beobachten wollen, ohne die Küste zu verlassen, können Sie an einer Geländewagentour durch das 24000 ha große Mwalunganje-Elefantenreservat teilnehmen. Einzigartig an dem Schutzgebiet ist der Umstand, dass die einheimischen Stämme der Duruma und Digo an seiner Unterhaltung und Betreuung beteiligt sind.

 

Taita Hills Nationalpark und Lumo Game Sanctuary

Das 110 000 ha große, private Wildreservat Taita Hills (Eigentümer ist nun die Sarova Gruppe) liegt zwischen den beiden Nationalparks Tsavo East und Tsavo West auf der Strecke von Voi nach Taveta und Tansania. Die Möglichkeiten zur Wildbeobachtung sind hier exzellent, besonders wenn Sie in der Salt Lick Lodge übernachten. Hier wurden Wasserlöcher und Salzlecken angelegt und die nachtaktiven Raubtiere werden mit Fleisch geködert.

Mit der Buchung einer Safari ins Taita Hills Sanctuary hat man ebenfalls Zugang zum privaten Lumo-Sanctuary, das von einer Dorfgemeinschaft in diesem Gebiet gegründet wurde. Die Überschüsse von den Einnahmen kommen den einheimischen Menschen zugute. Highlight in diesem Gebiet ist die wunderbare Lions Bluff Lodge, die eine atemberaubende Aussicht auf das ganze Taita-Lumo-Gebiet bietet und von wo man bis nach Tansania und zum Kilimandjaro sehen kann. Nachtausflüge, Ausflüge zum Lake Jipe, geführte Wanderungen und Ballonfahrten (von der Taita-Hills-Lodge aus) werden hier geboten.

Tsavo East National Park

Der Tsavo National Park ist der größte Nationalpark in Kenia und ist in zwei Parks unterteilt: Tsavo East und Tsavo West. Tsavo East umfasst über 11700 qkm halbtrockener Dornbuschsavanne. Mehr als die Hälfte des Parks nördlich der Flüsse Galana und Athi ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Im Tsavo East sind über 8000 Elefanten beheimatet, einer der größten Bestände des Landes. In der Trockenzeit sind die Tiere aufgrund ihrer leuchtend roten Farbe, die durch das Wälzen im Staub entsteht, eine besondere Attraktion. Im Tsavo East werden Sie mit Sicherheit auch Löwen, Oryx-Antilopen, Strausse, Schakale und Büffel beobachten können. Der beliebteste Eingang zum Tsavo East ist das Voi Gate, hinter dem gleich die herrliche Voi Safari Lodge liegt. Der in der Nähe befindliche Aruba-Staudamm verfügt ebenfalls über eine grosse Tiervielfalt. Weitere beliebte Orte sind Lugard’s Falls am Galana River und der Mudanda Rock, der während der Trockenzeit zahlreiche Tiere anzieht.

 

Tsavo West National Park

Der Tsavo National Park ist der größte Nationalpark in Kenia und ist in zwei Parks unterteilt: Tsavo East und Tsavo West. Tsavo West ist topografisch und landschaftlich dem Ostteil überlegen. Zu seinen verschiedenen Lebensräumen gehören das Vulkangebirge Chyulu Hills, Flusswälder, bewaldetes Grasland, heiße Quellen und große Ebenen.
Manchmal bieten sich hier wunderbare Ausblicke auf dem Kilimandjaro. Die Wildbeobachtung ist allerdings nicht einfach. Während der kurzen Regenzeit sind die Lodgen (Ngulia und Kilaguni) ein Paradies für Ornithologen. Hunderttausende von Zugvögeln fliegen direkt darüber hinweg, viele legen hier eine Rast ein. Die Kilaguni Lodge ist eine der ältesten Lodges in Kenia, hat eine vorzügliche Lage mit viel Wild in der Nähe und wunderbarem Panorama. Hauptattraktion des Tsavo West ist Mzima Springs, ein Quellsee, aus dem täglich 250 Mill. Liter Wasser sprudeln und einen Großteil des Trinkwasserbedarfs von Mombasa deckt. Besucher können hier Krokodile und Flusspferde bestaunen. Sogar Unterwasserbunker für die Flusspferdbeobachtung wurden gebaut.
Nicht weit entfernt, in der Nordwestecke des Parks, liegen Shetani-Fields, ein riesiger, spektakulärer Lavastrom.

 

Amboseli

Dieser kleine, aber vielbesuchte Park ist wegen seiner großen Zahl von Elefanten und der Aussicht auf Afrikas höchsten Berg berühmt. Der Amboseli diente unzähligen Afrikareisenden als Motiv. Das klassische Bild von Elefantenherden vor dem schneebedeckten Kilimandjaro („Glänzender Berg“) ist nicht nur Keniabesuchern aus aller Welt bekannt. Amboseli ist ein Eldorado für die Tierbeobachtung. Hauptattraktion sind die Elefanten – die Stoßzähne mancher Bullen hier zählen zu den größten von ganz Kenia. Es gibt Büffel, Hyänen, Zebras, Gnus, Giraffen und Antilopen und viele interessante Vogelarten.

 

Masai Mara

Die Masai Mara, der nördliche Ausläufer des Serengeti-Nationalparks (der in Tansania liegt), ist der beliebteste Wildpark Kenias, mit der größten Zahl an Tieren und Besuchern.
Mit über 1500 qkm ist der, kurz Mara genannte, Park auch einer der größten, und es fällt hier recht leicht, den Massen zu entfliehen. Der größte Teil der Masai Mara besteht aus Savanne mit ihrem charakteristischen weiten Himmel und ganzjährig optimalen Bedingungen für die Wildbeobachtung. Sie können Löwenrudel (der Bestand zählt rund 3000 Tiere), Büffelherden, Giraffen und zahllose andere Grasfresser, darunter Zebras, Gnus, Antilopen und Topis (Leierantilope, eine Art, die nur in Kenia vorkommt)beobachten. Weitere häufig anzutreffende Tiere sind die ca. 40 Schwarzen Nashörner, sowie die 60 bis 70 Geparden im Park. Leoparden gibt es zwar mehr, doch zeigen sie sich selten. Der Mara River ist einer der besten Plätze Kenias, um Krokodile und Flusspferde zu beobachten. Jedes Jahr von Anfang Juli bis September ist die Masai Mara Schauplatz eines großartigen Naturereignisses. Eine riesige Tierherde bestehend aus rund 2 Mill. Gnus und etwa einer halben Mill. Zebras, begleitet von vielen Tausend Gazellen, die aus dem benachbarten Serengeti-Nationalpark zu frischen Weideplätzen im Norden wandern.
Im Gefolge der Gnus suchen Löwen, Leoparden, Geparden, Hyänen und Geier ebenfalls nach Nahrung. Die Durchquerung des Mara-River, der zu dieser Jahreszeit viel Wasser führt, ist eine große Harausforderung für die Tiere und Motiv unzähliger Fotos. Viele Tiere ertrinken und werden von Krokodilen gefressen.